Region Süd - West

Diese Region vereinigt alle Landschaften der Insel, von einer Hügellandschaft zu den Tälern mit Zitrusfrüchten und fruchtbaren Feldern bis zu den belebten Badeorten. Die Orte sind verkehrsmäßig gut erschlossen und Magnete für die Touristen. In der Gegend sind viele Kolonien von Residenten in den malerischen Buchten entstanden, die alle in der Nähe von Palma liegen. Die Klippen der Westküste flachen nach Süden ab und bilden ab Sant Elm immer größere und reizvollere Badebuchten. In der Hauptsaison sind diese Strände doch meist überfüllt.

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Puerto de Sòller

ist tagsüber immer belebt. Die Touristen lieben die kreisrunde, von Bergen umschlossene Bucht und die schöne Promenade. Die Bucht wird allerdings stark für zivilen und militärischen Zwecke genutzt. so daß die Wasserqualität zu wünschen übrig läßt.

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Sòller

erinnert an eine Muschel, eingebettet vom 1445 m hohem Puig Major und der runden Bucht. Das lebhafte Städtchen lebt vom Anbau von Orangen und Zitronen. Auf dem historischen Marktplatz reihen sich Cafés und Bistros aneinander, ein Zeichen für einträglichen Tourismus. Zahlreiche Orangen- und Olivenhaine in Berglagen stehen auch wegen des Preisverfalls der Früchte relativ günstig zum Verkauf.

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Deià

ist das berühmtestes Künstlerdorf von Mallorca mit einem hohem Anteil an Ausländern. Berühmt ist es für den schönen Friedhof und die natursteinfarbenen Häuser und Türme. Im Sommer findet ein bedeutendes Musikfestival statt, zeigen Cafés und Galerien Werke der junger Maler. Land ist in dieser bergigen, malerischen Gegend mit uralten, malerischen Olivenhainen und weitem Meerblick knapp und teuer.

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Valdemossa

ist durch Chopins Aufenthalt und Liebesromanze weltberühmt geworden. Die Straßen sind sehr verschachtelt und umgeben ein Kartäuserkloster. Viele Herrenhäuser und Paläste gehen auf das 16. und 17. Jahrhundert zurück. Im unteren, restaurierten Ortsteil haben sich einige Boutiquen und Gourmetrestaurants angesiedelt. Valdemossa ist eine der teuersten Villenlage auf Mallorca.

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Sant Elm

ist ein süßes kleines Fischerdorf an der äußersten Westspitze der Insel, es wird umgeben von bewaldeten Hängen und Resten einer Burg. In der Hauptsaison ist der Ort sehr belebt, ansonsten ist er sehr ruhig und idyllisch. In Richtung S'Arraco gibt es einsame Bergfincas.

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Andraitx

ist ein liebevolles Städtchen, daß von zahlreichen Landsitzen umgeben ist. Stattliche Häuser dokumentieren Wohlstand einstiger und zurückgekehrter Auswanderer. Dorfhäuser werden stets in großer zahl angeboten.

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Puerto de Andratx

war schon bei Römern und besonders bei Piraten beliebt. Im kleinem Fischereihafen treffen sich heute viele Segelboote und Hochseeyachten. In den Ort kommen die Reichen und Schönen aus der ganz Europa, obwohl es keinen Golfplatz oder Strand gibt. Cafés und Restaurants, Galerien und Edel-Boutiquen säumen die lebhafte Uferpromenade. An den Hügeln wachsen Appartementsiedlungen und Villenviertel. Die Halbinsel bis zum Cap de Mola gehört zu Mallorcas teuersten Grundstücken.

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Paguera

ist eine reine Urlaubersiedlung, die ruhig und behaglich ist. Der Strand ist feinsandig und wird von Pinien eingerahmt. Um den Ort wurden die Feriensiedlungen der Landschaft angepaßt, die Infrastruktur ausgebaut und Golf- und Tennisplätze, sowie ein Yachthafen errichtet.

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Calvia

liegt bescheiden in den Bergen und bildet doch das Gemeindezentrum für zahlreiche Badeorte. Somit ist die Kommune einer der reichsten Spaniens. Versteckte Bergfincas im Bannkreis der Gemeinde sind etwas für Kenner, doch die Gemeinde will den Bauboom eindämmen.

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Santa Ponca

ist vom Massentourismus geprägt mit den Bausünden vergangener Jahrzehnte. Im Sommer ist die Bucht überfüllt. Südlich des Ortes um El Tore steigen die Preise für Baugrundstücke in schwindelnde Höhen.

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