Region Nord - West

Die ansteigende Hügellandschaft von Osten nach Westen bringt zahlreiche verträumte Badebuchen von Alcùdia und Pullenca zum Vorschein, die oberhalb davon stark besiedelt sind. An der Bergkette herrscht ein subtropisches Klima, ideal für Schafweiden und Obstbäumen. Im Norden ragen gigantische Felsen der Sierra del Norte mit versteckten Badebuchten bis ans Meer. Die Halbinsel Fomentor ist als Naturschutzgebiet spärlich besiedelt und besitzt karibisch anmutende Badebuchten mit azurblauem Wasser und monumentartigen Cliffs. Sie gehört zu den Top-Immobilien-Lagen auf der Insel. Über Pollenca hinaus steigt die Bergkette der Sierra del Norte an, die mit steilen zerklüfteten Klippen die Nordwestküste ausmacht und wenig Raum für Siedlungen und Ferienorte bietet.

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Albufera Park

ist eine neue Feriensiedlung zwischen Fort d' Alcùdia, Ca'n Picafort und dem größten Feuchtgebiet der Insel, dem Albufera Nationalpark, gelegen. Die Dünen und der dahinter liegende Sumpf geben nur wenig Platz für Bauland, das größtenteils für Ferienanlagen und Mittelklassehotels genutzt wurde. Die Fernstraße zwischen Artà und Alcùdia bietet dem Ort eine günstige Infrastruktur.

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Alcùdia

ihre mittelalterlichen Festungsmauern, Stadttore, Patrizierhäuser und engen Gassen dokumentieren reiche und wechselvolle Geschichte. Der Ort ist Dienstleistungsmetropole für die nahen Touristenzentren in der Bucht von Alcúdia, hat bunte, lebhafte Märkte und ist für seine unblutigen Stierkämpfe berühmt. Bedeutsam sind Ausgrabungen römischer Siedlungsreste. Residenten werden hier gern integriert und in das kommunale Leben einbezogen.

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Port d' Alcùdia

besitzt drei wunderschöne Häfen, den für Fähren zum Festland und zu anderen Inseln, den Fischerei- und den Yachthafen. An den Sportboothafen schließt sich der breite, acht km lange Sandstrand an, der bis zur Dünenlandschaft reicht. Läden und Restaurants der touristischen Infrastruktur, Diskotheken und Bars bestimmen den Charakter des saisonalen lebhaften Ortes. Das flache Hinterland eignet sich gut für Ausflüge zu Pferd oder mit dem Fahrrad. Südöstlich erstreckt sich der Albufera Naturpark.

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Pollenca

ist ein kleines, ruhiges Städtchen, das noch an die Römer erinnert. Selbst das Markttreiben ist geruhsam mediterran und in verwinkelten Gassen laden hübsche, einfache Lokale zum tinto oder Langusteneintopf ein. Im Dominikanerkloster findet jeden Sommer ein bedeutendes internationales Musikfestival statt. In der Umgebung stehen zahlreiche Fincas in Hügellage und ländliche Grundstücke preiswert zum Verkauf.

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Port de Pollenca

ein Yacht- und Fischereihafen mit einem aufstrebenden, aber doch noch ruhigen Badeort und fanatischer Landschaft. Nahe am Gebirge ist es Mallorcas bestes Surfrevier. Neben den meist kleineren Hotels gibt es wunderschöne alte Sommerhäuser. Restaurants und Bars laden an der schönen Küstenpromenade ein. Die Halbinsel Formentor mit der märchenhaften Cala del Pi de la Posada ist beliebter Ausflugsort für Bewohner wie Touristen.

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Cala San Vicenc

ist ein traumhaft schöner Ort im Nordwesten, in dem sich ein kleiner Fischereihafen in der paradiesischen Bucht befindet. Kleine, ruhige und feinsandige Badebuchten sind typisch für den Ferienort. Die Klippen und ausgewaschenen Grotten machen den Ort zu einem Taucherparadies.

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Sa Calobra

besteht nur aus ein paar Häusern um eine Bucht, im Sommer ist es allerdings eine Touristenattraktion. Das liegt an der serpentinenreiche La-Calobra- Straße (,,Die Schlange"), die 1932 nur mit Hammer und Meißel durch den Fels gehauen wurde. Sie führt durch Steineichenwälder. Dafür bietet die schmale, an Kurven und Kehren reiche Piste mit ihren Aussichtspunkten landschaftlichen Hochgenuß. Die wenigen Bergfincas, die angeboten werden, sind etwas für Leute, die natürliches, einfaches Leben und Einsamkeit lieben.

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Muro

war einst Provinzhauptstadt der Mauren und ist heute Zentrum einer florierenden Landwirtschaft mit fruchtbaren Gärten und Feldern. Dank dreimal möglicher Ernten im Jahr nennt man das ländlich idyllische Gebiet auch Vorratskammer Mallorcas. Fincas gibt es im Umfeld des Städtchens, geeignet für Agrartourismus.

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Sa Pobla

ist noch landwirtschaftlich geprägt. Es werden dort Kartoffeln, Artischocken, Tomaten, Auberginen und Paprika angebaut. Sa Pobla ist seit dem 14. Jahrhundert schachbrettartig angelegt. Im Zentrum gibt es beachtenswerte alte Herrenhäuser. Die fruchtbare Agrarzone, in der zahlreiche Fincas zum Verkauf stehen, wird wegen seiner windbetriebenen Schöpfwerke auch ,,Land der 1 .000 Mühlen" genannt.

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Campanet

ist ein ursprüngliches Bauerndorf, auf einem Hügel gelegen. Residenten sind rar und bleiben hier geduldete Fremde.

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